Die Wichtigkeit des Mikrochips, um Aussetzungen bestrafen zu können

 

 

Diese Szene spielte sich an einem Bahnhof in einem Dorf im Kreis Cluj ab: Auf einem Feldweg kam ein Mann mit Pferdekarren, es war ein sehr schönes Pferd, massiv, grau mit hellen Flecken, wie man es eher selten sieht.
Nach einer Weile kam er wieder zurück, und hinter ihm hörte man aufgeregtes Hundegebell.
Je weiter er sich entfernte, umso schriller und panischer wurde das Gebell: Der Hund war auf der anderen Seite des Flusses Somes und fürchtete sich, die verrottete Hängebrücke zu überqueren.
Klar, dass er dort ausgesetzt worden war. Der Mann war von der Pferdekarre abgestiegen, hatte den Hund zu Fuß über die Brücke getragen und wusste, dass dieser wegen der fehlenden Planken nicht wieder zurück konnte!
Eine Nucavolontärin kam dort kurz später an, versuchte, den Hund zu rufen, aber der blieb immer winselnd vor der ersten fehlenden Planke stehen.
https://www.youtube.com/watch?v=aym0XFTboWg
Ein Mädchen aus dem Dorf, recht „mutig“, überquerte die Brücke, wo sie von dem ausgesetzten Hund freudig begrüßt wurde und ihn problemlos auf den Arm nehmen konnte.
https://www.youtube.com/watch?v=0Zc8SH9BHyg&feature=youtu.be
Es ist eine etwa einjährige Hündin, sie hatte anstelle eines Halsbandes ein grobes Seil um den Hals und war läufig. Sie war weder dünn noch besonders schmutzig.
Der erste Weg führte direkt zum Dorftierarzt, aber leider war die Hündin nicht gechippt. In der gemeinde gibt es über 200 Pferde, und die Tierärztin konnte das Pferd leider nicht der Beschreibung nach einem Besitzer zuordnen, der dann ja auch Besitzer des Hundes gewesen wäre.
Wir wissen also, wie diese Aussetzung sehr wahrscheinlich stattgefunden hat….. Aber das Chippen und Registrieren der Hunde im ländlichen Raum wird fortgesetzt, und mit der Zeit werden solche Fälle sicherlich seltener werden!