Wir sind leider in einer verzweifelten Situation.

 

Kaum ist der Frühling angebrochen, haben sich bei uns die Probleme gehäuft.

Nicht genug dass wir bis jetzt über 22 Welpen (aus 4 verschiedenen Nestern, und eine einzige Mutter, die anderen ohne Mutter) aufgenommen haben, scheint jetzt ein anderes viel ernsteres Problem auf uns zu lauern.

 

Ich fange mit dem Anfang an:

 

Kaloz ist ein Rüde den wir mit einer sehr argen Wunde am Vorderbein fanden. Leider musste sein Bein amputiert werden, die Wunde verheilte gut und seine Geschichte eroberte das Herz einer Familie in Cluj die ihn adoptieren wollte. So ging er zu ihnen auf Probe und alles lief bestens: Haus mit Garten, nette Leute, hübsche Töchter, entspannte Katzen und ein weiterer, schlauer Hund! Sie sind alles, was sich ein ausgesetzter Hund nur wünschen kann – eine große und liebe Familie, die ihm immer Aufmerksamkeit und Pflege zukommen lässt, seine Vergangenheit vergessen macht und jenseits von Äußerlichkeiten den wahren Wert seiner Seele erkennt. Für uns ist dieser Fall extrem wichtig, weil es der erste Dreibeiner ist den wir zur Adoption in Rumänien gegeben haben. Wir sahen wie unsere jahrelange Arbeit Fuß fasste: Leute die sich einen Hund nicht nur nach dem Aussehen aussuchen, sondern auch einem dreibeinigen Straßenhund ein Zuhause geben, eine Situation die wir uns früher fuer Rumänien nur erträumen konnten.

 

Leider war unsere Freude nicht von langer Dauer, denn nach ungefähr 10 Tagen fing Kaloz an sich schlechter zu fühlen und wurde mit Staupe diagnostiziert. Die Behandlung mit Canglob ist sehr teuer. (pro Tag benötigt er 2 Dosen Canglob, 1 Dose kostet 110 lei - 25 Euro und um effizient zu sein, müsste die Behandlung 10 Tage dauern, also würde es um die 500 Euro kosten). Wir möchten Kaloz nicht aufgeben und auch der Familie helfen die ganzen Kosten nicht tragen kann.

Wir haben in Rumänien einen Spendeaufruf gemacht, aber leider hat sich niemand gemeldet.

 

Als ob das nicht genug für uns wäre, haben wir vor ungefähr 10 Tagen auf einem unbewohnten Grundstück eine Hündin mit 10 Welpen gefunden. (Einer war viel zu klein und verstarb trotz intensiver Pflege nach 5 Tagen)

Auf dem Grundstück waren es eigentlich 2 Hündinnen, beide unkastriert Kali- die Mutter und Stella die Babysitterin. Denn Stella kümmerte sich mehr um die Welpen als die eigentliche Mutter -diese säugte sie nur und wollte danach nichts mehr von ihnen wissen- aber Stella war den ganzen Tag bei ihnen, schlief mit ihnen zusammen und passte auf sie auf.

Wir schafften es sie einzufangen und sie zu sterilisieren, beide wurden zusammen mit den Welpen bei Jean - einem NUCA-Voluntar- untergebracht.

Gestern wurde Stella mit Staupe diagnostiziert. Wir befürchten dass alle Welpen sterben werden wenn wir sie nicht vorbeugend auch mit Canglob behandeln.

Bei Jean befinden sich auch noch 5 andere ausgesetzte Welpen aus einem anderen Nest, ohne Mutter, grundsätzlich müssten dann alle behandelt werden, da alle Welpen zusammen spielten.

 

Wir sind verzweifelt, denn ohne Behandlung, werden sie wahrscheinlich alle sterben oder aber mit schlimmen Folgen davonkommen, aber wir haben nicht das Geld für die Behandlung von allen. (Für alle Welpen wurde die Behandlung um die 500 Euro kosten, da die Dosis kleiner ist).

 

Wir sind im Moment ehrlich verzweifelt. Jedes Euro zählt und jede Spende, sei sie noch so klein ist ein Schritt weiter um Kaloz, Stella und die Welpen zu retten!

 

Vielen Dank und liebe Grüsse

Alina

 

 

Spendenkonto:

 

NUCA ANIMAL WELFARE

 

IBAN: RO57WBAN2511022062500273

BIC-/SWIFT-CODE: WBANRO22XXX

INTESA SANPAOLO ROMANIA S.A.