Kastrationsaktion in Cojocna


Etwas verspätet kommen hier noch ein paar Impressionen, aus Cojocna.

Bei der letzten großen Kastrationsaktionsaktion konnten viele Hündinnen nicht kastriert werden, weil sie noch Welpen zu versorgen hatten.

-Zu kastrieren heißt nicht nur, die Tür zu öffnen, um die Tierhalter in die Praxis zu lassen.

Dazu gehören:

-Bekanntmachung durch Flayer.
-Gut will der Gemeindeverwaltung, die oft in intensiven Gesprächen, von der Notwendigkeit dieser Aktionen, überzeugt werden muss.
-Intensive Gespräche mit den Besitzern, der Hunde.
-Listen zu erstellen.
-Lange Anfahrtswege, um die Hunde abzuholen und wieder zurück zu bringen.

-Zwischendurch Hunde von der Straße zu holen, die verletzt oder aber ausgesetzt wurden.

-Auf Notrufe zu reagieren.
- Die Hunde nicht nur zu kastrieren, zu impfen, zu chippen und zu registrieren, sondern auch bei Bedarf, tierärztlich zu versorgen.

Außerdem ein Tierarzt, der gut arbeitet und auch mal, etwas länger, auf sein Geld wartet, wenn die Kasse leer ist.

Die Hunde werden in die Tierarztpraxis gefahren, dort behandelt.
Bleiben dort, bis zum nächsten Tag.

Nach der Kontrolle und der Zustimmung des Arztes, dürfen sie wieder in ihr Zuhause.
Es bleiben immer Hunde zurück, weil der Besitzer es ablehnt seinen Hund weiter zu behalten.
Weil Welpen oft schutzlos, vor Ort, aufgefunden werden.
Weil oft verletzte Hunde aufgefunden werden und dann bei NUCA behandelt und gepflegt werden.

Ketten werden entfernt und durch Halsbänder ersetzt.

Aufklärende Gespräche über gute Behandlung und Betreuung der Hunde geführt.

Als positiv angesehen habe ich, dass jetzt auch Besitzer kommen und um Kastration ihrer Hunde bitten.
Das immer mehr Bewohner kommen, die NUCA bitten, sich um die Welpen zu kümmern- und diese nicht einfach auf den Feldern aussetzen.

Sie werden entwurmt, geimpft und die Besitzer erhalten Futter, bis eine Pflegestelle in Rumänien gefunden wird, oder aber wieder ein Platz, auf einer bereits vorhandenen Pflegestelle frei wird.

NUCA holt die Tiere von der Straße, damit sie nicht in der Ecarsaj landen,
betreibt keinen Shelter.
Alle Tiere befinden sich auf Pflegestellen, in Rumänien.


In Cojocna gibt es noch viel zu tun.
Wir schaffen es nicht immer, alles was vor Ort läuft, zu Posten.
Habt bitte Verständnis dafür.

Unsere Tierschutzfreunde arbeiten hart, oft bis zur Erschöpfung.

Was ist schon eine Woche vor Ort?
Sie sind jeden Tag unterwegs, um zu helfen.

Elfy Adloff für
Asociatia NUCA Animal Welfare